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Am Peschkenhof 34 - 47441 Moers - Telefon: 02841 21202 - Telefax: 02841 21100 - E-Mail: tierschutzverein-moers@online.de - Mitglied im Deutschen Tierschutzbund e. V. und im Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen e. V.
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Unsere Ziele: Kastration frei laufender Katzen

Kleine Katzen sind niedlich – der Meinung sind viele Menschen. Doch wenn drei Mal jährlich unzählige kleine streunende Katzen geboren werden, für die es keinen Platz gibt, dann ist das eine Aufgabe, der wir uns durch die finanzielle Unterstützung von Kastrationen heimatloser Katzen widmen wollen.

Allein in Deutschland werden ca. 250.000 heimatlose, streunende Katzen in Wald und Feld abgeschossen. Mindestens ebenso viele ihrer Artgenossen werden jährlich auf den Straßen überfahren oder sterben einen qualvollen Tod in den Straßengräben.
Warum sollten gerade freilebende Katzen kastriert werden?
Um konsequent Nachwuchs zu verhindern! Daher sollten die Tiere bereits vor Beginn der Geschlechtsreife – also mit 4 bis 5 Monaten - kastriert werden. Das wird verständlich, wenn man bedenkt, dass ein Katzenpaar im Laufe von nur 5 Jahren einschließlich aller Kinder, Enkel und Urenkel ca. 13.000 Nachkommen haben kann. Auch eine Kastration einer trächtigen Katze im Frühstadium ist noch möglich. Aber auch die Vermeidung von Mammatumoren (Gesäugekrebs) und Gebärmutterentzündungen oder –vereiterungen ab einem bestimmten Alter kann zu fast 100 % mit der Kastration ausgeschlossen werden.

Leider immer noch übliche Praktiken (besonders auf dem Land), der Babyflut Herr zu werden, indem man neugeborene oder auch schon mehrere Wochen alte Katzenkinder auf brutalste Weise durch Erschlagen, Ersticken, Ertränken und Vergiften tötet, sind zwar Tierquälerei und werden vom Gesetzgeber bestraft, aber wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter.
Manche Katzenbabies haben das Glück, von tierlieben Menschen gefunden zu werden. Viele von ihnen kommen in Tierheime, aber sie sind oft virus-, bakterien- und parasitenverseucht, oft gerade mal noch leben sie. Besonders die noch von der Mutter abhängigen Babys, die Flaschenkinder, erfordern viel mehr Zeit und Aufwand als ein Tierheim oft leisten kann. Sie haben das große Los gezogen, wenn sich jemand findet, der sie privat aufnimmt und wie die Mama 24 Stunden lang umsorgt. Aber wer das einmal gemacht hat, der weiß, wie viel Zeit und Nervenstärke gefordert ist. Jeder kann sich ausrechnen, wie wenige dieser unschuldigen Wesen in diesen Genuss kommen. Aber auch die, die bereits selbständig fressen können, sind of so geschwächt und krank, dass sie es trotz aller Mühen leider, leider nicht schaffen.
Weitere Aufgaben
Über karitative Vereine und Kirchen nehmen wir Kontakt zu Menschen auf, die unverschuldet in finanzielle Notsituation geraten sind oder nur über ein geringes Einkommen verfügen, und daher nicht in der Lage sind, die Kastration der Katze oder eine dringend erforderliche Operation ihres Haustieres zu bezahlen. Diese Tiere sollen ihr schönes Zuhause nicht verlieren. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir, nach persönlicher Überprüfung der Situation zu helfen.

Es ist nicht möglich, alles Leid der Tiere zu beseitigen, doch wir haben das Ziel, unseren kleinen Teil dazu beizutragen, dass sich etwas bessert. Ihr Mitgliedsbeitrag oder jede noch so kleine Spende kann dazu beitragen, diese Aufgabe zu verwirklichen.
Vermittlungshilfe -
unsere Verbindung zu weiteren Tierschützerinnen und Tierschützern -
gemeinsam helfen wir unseren Tieren!